HEYSE, PAUL (1830–1914), deutscher Schriftsteller und Nobelpreisträger. Heyse wurde in Berlin geboren und wurde zu einer der herausragenden und umstrittensten Figuren der deutschen Literatur des späten 19. Jahrhunderts. Er reiste nach Italien, wo er Inspiration für seine Erzählungen in Vers- und Prosanovellen fand. Das bekannteste von letzterem war L’Arrabiata (1853), während von ersterem Der Salamander (1867) in seinem Genre konkurrenzlos war. 1854 berief König Maximilian II. von Bayern den vielversprechenden jungen Schriftsteller nach München. Seine besten Romane waren Kinder der Welt (1873) und Im Paradies (1875). Heyse erhielt 1910 als erster deutscher Schriftsteller den Literaturnobelpreis, seine Lyrik und Novellen fanden damals einen Ehrenplatz in der deutschen Literatur.
Paul heyse – Biographie
